Wanderung um Freiberg
Mit 21 Wanderern am Donnerstag in Freiberg eine Mittelstrecke zu starten ist schon ein erhebendes Gefühl, zumal der Regenschauer am Vorabend nichts Gutes ahnen ließ. Doch es war schön, frisch, trocken und ab und an auch erwärmend auf der gesamten 8 km Runde.
Startpunkt war der Bahnhof Freiberg der ehemaligen Eisenbahnlinie und heutigen millionenschweren neuen Fahrradtrasse auf dem alten Gleisbett der 1906 eröffneten Verkehrsverbindung der Mockelbahn zwischen Roßbach und Adorf. Entlang des Tetterweinbaches, vorbei am alten Haltepunkt Leubetha, lief es wie geschmiert bis zur B92, der wir dann in Richtung Rebersreuth bis kurz vor der Autowerkstatt folgten. Der Forsthausweg, ein Waldweg parallel zur Umgehungsstraße nach Bergen bestimmte unsere Route bis zur Panoramaaussicht am Waldrand auf der Höhe von Weidigt. Eine schöne Sitzgruppe und Tafel des Forstbetriebes werteten unseren Rastpunkt auch informationell auf. Ein kurzer abenteuerlicher Tripp auf der Straße Richtung Bergen und wir konnten wieder links in den Wald abbiegen und auf dem VPW Richtung Tetterweinbach-Tal unsere Wanderung fortsetzen. Den Abzweig links folgend, erreichten wir bald die Häusergruppe von Weidigt, eine Ortsteil von Freiberg. Idyllische Lage mitten in der Natur zeichnen diese Wohnlage aus, jedoch bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Über die Ortsstraße von Freiberg, vorbei am Konsum und Pionierferienlager von Robotron – lang, lang ist es her, erreichten wir wieder unseren Startpunkt. Nach einer kurzen Fahrt nach Saalig, konnten wir unsere Nostalgietour mit einem zünftigen Mittagessen beenden. Der rege Einkauf der leckeren Produkte der Gaststätte mit langer Tradition, ließ eine sichtlich zufriedene Wirtin mit guter Laune zurück. Vielen Dank für die kurzfristige Realisierung all unserer Wünsche.









