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            Jahreshauptversammlung 2019  
 

Aktuelle Informationen aus dem Vereinsleben

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Vereinstour am 10.10.2019 - Im Glasbachtal unterwegs
An unserem Startpunkt zwang uns ein heftige Regenschauer zum Nachdenken über Sinn und Unsinn, aber der wahrlich die Gemüter besänftigende Schrittbeschleuniger aus der Flasche und nachlassender Regen ließen die 17 Langstreckler dann doch starten. Über den geschichtsträchtigen Hammerplatz ging es in das wunderschöne (nasse) Glasbachtal. Bis Kottenheide steil bergan hatten wir uns, oben angekommen, die Rast in der Ortsmitte wohl verdient. Geschichte und Geschichten zu Zwota und Kottenheide stärkten die Heimatbildung und die Verpflegung aus dem Rucksack unsere kulinarische Seite. Vorbei am St. Peter Brunnen, der Glasbachquelle, erwischte uns am Steinbruchflügel die nächste größere Dusche. Als kurz die Sonne grüßte wanderten wir den Mühlweg entlang Richtung Zwota-Zechenbach. Die lobenswerte Ausschilderung der Wanderwege ließ das Herz des Wanderers höher schlagen. Dankeschön an die Macher!! Der Aussichtspunkt kurz vor dem Abstieg zur Markneukirchener Straße entschädigte mit seinem herrlichen Panorama von Zwota und Klingenthal für so manchen Wassereinbruch an diesem Tag. Schöne Tour aber sch… Wetter. Aber richtige Wanderer können bekanntlich bei jedem Wetter. WLRP

Wenn auch der Glasbachteich, die bunten Laubbäume zwischen den dunklen Fichten bei Sonnenschein leuchtend ausgesehen hätten, vergönnten die zwölf Teilnehmer der mittleren Gruppe dem von Trockenheit gestressten Wald die drei Stunden Dauerregen, der uns auf unserer acht Kilometer langen Wanderung begleitete. Sie begann in Zwota, führte das Glasbachtal aufwärts, begleitet vom hellen Plätschern des Glasbaches und Schwarzbächels bis zur Schutzhütte am Schwarzberg (802m), um dann dem Schwarzbergweg bis zum Abzweig Richtung Zwota zu folgen.
Unterwegs wurden zwei engagierte vogtländische Heimatfreunde gewürdigt – der Mundartdichter Max Schmerler, der in Zwota geboren  - u.a. den Begriff des sächsischen „Musikwinkels“ prägte – und Friedrich Jaeger, der als Naturschutzbeauftragter des Kreises Klingenthal viele Gebiete unter Schutz stellen ließ, u. a. das Glasbachtal, aber auch als Denkmalpfleger, Wegemeister, Pilzberater und vor allem Botaniker umfangreich wirkte.
Das vorbestellte Essen im Landhotel stand bald auf dem Tisch und dabei wagte sogar die Sonne ein Lächeln. WLBrGe;

Für die 13 Kurzstreckler war Start am schmucken Dorfplatz von Kottenheide. Wanderleiter Eschenbach informierte über den geschichtsträchtigen Ort und dann wurden die Regenschirme die ständigen Begleiter der dennoch schönen Tour auf dem Glasbachweg. Ein gesunder überwiegend Fichtenbestand, schöne Einschnitte ins Wiesental erfreuten
die Wanderherzen. Es wurde reichlich sehr sauerstoffhaltige Waldluft getankt bei guten Wegebedingungen. Eine sehr zufriedene Seniorengruppe beendete die Tour in der Braugaststätte Schöneck. WL: WE

Bilder: Annerose Henkel, Brigitte Gerischer, Joachim Leuschner

 

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Wanderfahrt nach Pottenstein am 28.09.2019 einen Bericht findet ihr in der Fotogalerie oder HIER
Sterne des Sports 2019
Die Veranstalter "Volksbank Vogtland e.V." haben ausgewertet und in den Freizeitpark Plohn zur Auszeichnung eingeladen. Unser Verein hat mit einem kleinen Projekt teilgenommen und es hat erwartungsgemäß nicht zu den "Ersten Drei" gereicht.
Die Organisatoren schreiben: Vielen Dank für Ihre Teilnahme an den "Sternen des Sports" 2019. Unsere Preisverleihung war ein voller Erfolg - Dank Ihnen liebe Vereine. Gemeinsam haben wir gestern einen wunderschönen Abend im Freizeitpark Plohn erlebt. Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme und Ihr ehrenamtliches Engagement.
Für die Wandersperken konnte Fam. Leichsenring den Plohn-Park erobern und eine Prämie von 100,- € in Empfang nehmen.
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Seniorenwanderung am 19.09.2019
Mit einer recht ansehnlichen Teilnehmerzahl kreuzte unser Verein am Start der 23. Seniorenwanderung beim Rad-Kulturzentrum Vogtland in Netzschkau auf. Mehr als 30 Wandersperken begaben sich auf die beiden angebotenen Strecken. Romantische Wald- und Wiesenwege, die Göltzschtalbrücke und der Empfang am Sportgelände mit reichhaltigen Angeboten, kennzeichneten den Seniorentag. Danke an die Organisatoren vom Kreissportbund und die Männer und Frauen des Vogtl. Gebirgs- und Wandervereines "Göltzschtalbrücke" Reichenbach.Bilder AReichmann
 
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Mädelstreff am Do 05.09.2019 zum Besuch der Ausstellung "Maria Magdalena - Glaube und Mythos"
Maria Magdalena wird vom den Evangelisten als Begleiterin Jesu und als Zeugin seiner Auferstehung erwähnt.
Ihr Beiname weißt auf den Ort Magda am See Genezareth im Heiligen Land hin.
"Maria Magdalena Glaube & Mythos " nennt sich die interessant Sonderausstellung im Schloss Voigtsberg, die wir heute besuchten.
In stimmungsvoller Atmosphäre wird das unterschiedliche Frauenbild Magdalenas den Besuchern näher gebracht.
Die Ausstellung ist gut gemacht und hat uns gefallen. ChTr

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Wir trauern um unseren Wandersperk Horst Baumann
Am 01.09.2019 verstarb im Alter von 80 Jahren unser langjähriges Mitglied in einem Plauener Pflegeheim. Horst war ein sehr aktiver Wanderer in unserem Verein, der bis zu seinem 80. Geburtstag auch noch aktiv auf den Strecken mit seinen Wanderfreunden zu erleben war. Wir trauern gemeinsam um einen sehr lebensbejahenden, guten Freund und sprechen seiner Familie unser herzliches Beileid aus. Wir werden ihn stets in unseren Herzen bewahren. Bild: Horst in der Mitte vorn in seiner Wandergruppe
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Wanderwoche in der Lüneburger Heide im August 2019
Der Bericht erscheint in der Fotogalerie! oder HIER
Ein poetisches Resümee der Wanderwoche

Ein jeder sieht so diese Reise, auf seine eigene Art und Weise.
Was für den einen Super war, stellt sich für andere ganz anders dar.
Wir wanderten mit sehr viel Schwung und ein jeder hat seine eigene Erinnerung.
Hat jemand etwas nicht gefallen, behält er´s für sich und sagt´s nicht allen.
Das Schöne von den Wandertagen könnt ihr ruhig auch anderen sagen.
Das Programm ist sehr gut angekommen, es wurde fleißig teilgenommen.
Und nun zum Schluss, die Reise in die Heide war ein Hochgenuss.
Ein Dank an alle Leitungen (Reiseleitung, Wanderleitung usw.), denn es stand auch in den Zeitungen.
An alles wurde da gedacht, da kann man erahnen, wie viel Arbeit das macht.
Viele leisteten einen Beitrag, für jeden gelungenen Wandertag.
Die Fahrt, die war ein Hochgenuss, besonderen Dank an Mike vom Scheibchen-Bus. Roland

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Vereinstour am 08.08.2019 - Flussperlmuscheln auf der Spur

Auf dem Flussperlmuschel – Erlebnispfad, der am 26.05.2018 eingeweiht wurde, geht es thematisch um die Rettung einer vom Aussterben bedrohten Art – der Flussperlmuschel (Margartifera margartifera). Es handelt sich um ein Bundesprojekt, Gewässer mit Vorkommen dieser Art zu renaturieren, um dann in Muschelzuchtstationen herangezogene Jungmuscheln wieder anzusiedeln. Am Weg von Sohl bis zum Raunergrund sind dazu Informationstafeln angebracht. Zufällig war die Station geöffnet und alle waren erstaunt, auf welch geringer Fläche in wenigen Behältern tausende von den Larven (Glochidien) in den Kiemen von Bachforellen und kleinen Behältern als winzige Jungmuscheln gehalten werden, um schließlich in einem Wasser durchlässigen Käfig in den Rauner Bach unter ständiger Kontrolle entlassen zu werden. Nun ist dieser Weg nur zwei Kilometer lang und deshalb startete die lange Strecke mit 26 Teilnehmern, darunter drei weibliche Teenager, fünf Gäste und ein kleiner Hund, am Kirchsteig in Mühlhausen, wo auf die Häufigkeit dieser Namen und ihre geschichtliche Bedeutung eingegangen wurde. Nach dem Erreichen von Sohl begann der Flussperlmuschelweg bis zum Überqueren der B92. Von dort mussten wir die Straße aufwärts bis kurz vor Schönlind gehen (auf Karten eingezeichnete Wege enden in unwegsamen Pfaden), doch dann erholten sich alle auf idealen Wanderwegen, bis es abwärts ging zum legendären „Sohler Sauerbrunnen“, der Donnerstags Ruhetag hat und extra für uns hervorragend kochte. Der anschließende Weg über Jüdenloh bis Mühlhausen war der ideale Verdauungsspaziergang. Die Weglänge von über 14 km erstaunte manche – das lag wohl an den vielen informativen Stopps, die die Aufmerksamkeit von den Füßen ablenkte und erholsam zum Mitdenken aufforderte. WL BGerischer, Bilder MMartens


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Am 8.8. genau 8 Uhr starteten wir zu einer Tour ins Oberland. Eine große Gruppe Wanderer im gemischten Alter von bald 8 bis 88 Jahren sammelte sich auf dem idyllisch gelegenen Parkplatz unterhalb von Sohl. Dort befindet sich die Mitte des neu geschaffenen Flussperlmuschel Erlebnispfades. Da dieser für uns Wandersperken doch etwas zu kurz geraten war, schritten wir tapfer von Bildertafel zu Bildertafel nach links in den Rauner Grund nach Christiansreuth zur Muschelaufzuchtstation. Bei jeder kleinen Rast gab es Infos zum Thema. Danach schlugen wir einen großen Bogen hangaufwärts zur Waldquelle, kosteten das spärlich fliesende, deutlich nach Natur schmeckende Mineralwasser und durchquerten in einem finsteren, langen und aus Naturstein gemauerten Tunnel den Bahndamm der Eisenbahnstrecke. Weiter führte uns unser Weg durch den frisch vom Regen geduschten Wald nach Schwarzenbrunn und zum Hauptbahnhof von Sohl. Eigentlich ist es ja nur ein Haltepunkt, aber einer mit Geschichte. Die ist dort zu lesen und eine originelle Kostprobe der Mundart gibt es gratis dazu. Der Dorfteich mit Bänken und Holzkunst lud zur Rast. Wir hatten unseren Pfad wieder und brachten das Thema zu Ende. 30 Leute waren froh, mal in einer gemischten Leistungsgruppe zu wandern und die Ferienenkelkinder lockerten die ganze Sache zusätzlich auf. Eine dezentrale Einkehr folgte mit deftiger Speis` und labenden Getränken. Ich hoffe nur, es hat allen so gut gefallen wie mir. WL PeTr Bilder JLeuschner

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Mädelstreff am Do 25.07.2019 zum Rundgang durch die Weberhäuser

Die älteste Häuserzeile der Stadt Plauen, unterhalb vom Malzhaus, am Mühlgraben der Elster gelegen, das sind die Weberhäuser. Das ist kein neu erbautes Museumsdorf, das sind kleine Häuser in denen Handwerker vor Jahrhunderten lebten und arbeiten.
Geht man durch die Räume von Museum und Werkstätten, meint man, die Zeit ist stillgestanden.
Seit 2004, erzählte uns Frau Schier, zog neues Leben in die fast verfallenen Häuser ein. Man lernt dort etwas über die Stadt in besonderer Atmosphäre. Wir besuchten das kleine Museum und die Werkstätten, schauten in den Mühlgraben und kletterten steile Holztreppen hoch.
 Vielen Dank an Frau Schier vom UNIKAT.E.V. die mit uns diese historische Führung machte. ChristaT


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Wanderfahrt an den Cospudener See am 20.07.2019 einen Bericht findet ihr in der Fotogalerie oder HIER

Vereinstour am 11.07.2019 - Grenzgänger
Auf historischem Pfad, vom Dreiländereck bis in die Nähe von Trojmezi/Böhmen wanderten 12 Kurzstreckler. Entlang des Grenzflusses Regnitz wurde Bekanntschaft mit den ehemaligen Mühlen des Kaiserhammers, Hoffmannsmühle, Jakobsmühle und Hartensteinmühle gemacht. Informationstafeln gaben Auskunft über die frühere Mühlenromantik. Alte Mühlsteine, Grundmauern von diesen Gebäuden und der Mühlgraben waren zu sehen. Text und Foto W und GEschenbach

13 Wanderfreunde der Mittelstrecke machten sich von Nentschau aus auf in das Tal der Regnitz. Sie entsteht bei der Huschermühle und bildet bis zum Dreiländereck die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien. Unser Weg führte vorbei am legendären Nentschauer Bäcker in Richtung der unter Denkmalschutz stehenden Neumühle, weiter über Oberprex, vorbei an goldgelben Getreidefeldern zum Dreiländereck.
Am Dreiländereck laufen die Grenzen von 1844 am Mühlbach zum "Dreikönigreichs-Eck",  dem damaligen Königreich Bayern, Königreich Sachsen und Königreich Böhmen zusammen, heute Sachsen, Bayern, Tschechien.
Dieser Grenzverlauf wurde ab 1945 nach und nach zu einer unüberwindlichen Grenze verfestigt. Gemeinden, Grund und Boden der Bauern fielen dieser Teilung zum Opfer. Heute findet man hier einen Ort der Ruhe, Besinnung und Beschaulichkeit. Vom einstigen Gasthaus "Drei-Länder-Ecke" ist nur noch der Kellereingang zu erkennen.
Es ist aber auch ein Ort für ein gemütliches Picknick aus dem Rucksack, nach 6,5 km durchaus verdient. Und es ist erstaunlich was sich da so in den Rucksäcken verbirgt.
Schnell zusammengepackt, noch ein Beweisfoto gemacht und dann warten weitere 3 km Rückweg nach Nentschau zum Bäcker, an dem wohl keiner achtlos vorüberging.

Text und Foto: KK
Die 23 Langstreckler wanderten mit 'Wanderfreuden von der Grenze bei Ebmath durch Gettengrün, dem Geburtsort von Erich Ohser (e.O. Plauen). An der alten Schule, dem heutigen Domizil des Dorf- und Heimatvereins, wurde eine Trinkpause eingelegt, um auf dem folgenden Höhenweg die herrliche Aussicht besser genießen zu können. Vorbei an den alten Grenz- oder Zollhäusern, kamen wir an den Reiterhof Gettengrün, dessen Anlagen erst nach der Wende entstanden. Nun ging es der Grenz zu Tschechien  (Hranice/Roßbach) entgegen. An der historischen Stelle der "Grenzschänke" (heute ist leider nur noch die Grundmauern zu sehen) wurde eine kleine Rast eingelegt, ehe wir die Grenze überschritten. Unser nächstes historisches Ziel war die Absturzstelle eines englichen Bombers im März 1945 auf dem Gebiet von Hranice. Die siebenköpfige Besatzung verlor dabei ihr Leben. Von der tschechischen Regierung wurde hier eine Gedenkstelle eingerichtet. Weiter führte uns unser Weg durch Hranice in die Gaststätte an der Grenze, wo sich jeder Wanderer nach der 10 km langen Strecke stärken konnte. WL GWaldmann

weitere Fotos A Henkel und A Reichmann

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