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            Jahreshauptversammlung 2019  
 

Aktuelle Informationen aus dem Vereinsleben

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Vereinstour am 08.08.2019 - Flussperlmuscheln auf der Spur

Auf dem Flussperlmuschel – Erlebnispfad, der am 26.05.2018 eingeweiht wurde, geht es thematisch um die Rettung einer vom Aussterben bedrohten Art – der Flussperlmuschel (Margartifera margartifera). Es handelt sich um ein Bundesprojekt, Gewässer mit Vorkommen dieser Art zu renaturieren, um dann in Muschelzuchtstationen herangezogene Jungmuscheln wieder anzusiedeln. Am Weg von Sohl bis zum Raunergrund sind dazu Informationstafeln angebracht. Zufällig war die Station geöffnet und alle waren erstaunt, auf welch geringer Fläche in wenigen Behältern tausende von den Larven (Glochidien) in den Kiemen von Bachforellen und kleinen Behältern als winzige Jungmuscheln gehalten werden, um schließlich in einem Wasser durchlässigen Käfig in den Rauner Bach unter ständiger Kontrolle entlassen zu werden. Nun ist dieser Weg nur zwei Kilometer lang und deshalb startete die lange Strecke mit 26 Teilnehmern, darunter drei weibliche Teenager, fünf Gäste und ein kleiner Hund, am Kirchsteig in Mühlhausen, wo auf die Häufigkeit dieser Namen und ihre geschichtliche Bedeutung eingegangen wurde. Nach dem Erreichen von Sohl begann der Flussperlmuschelweg bis zum Überqueren der B92. Von dort mussten wir die Straße aufwärts bis kurz vor Schönlind gehen (auf Karten eingezeichnete Wege enden in unwegsamen Pfaden), doch dann erholten sich alle auf idealen Wanderwegen, bis es abwärts ging zum legendären „Sohler Sauerbrunnen“, der Donnerstags Ruhetag hat und extra für uns hervorragend kochte. Der anschließende Weg über Jüdenloh bis Mühlhausen war der ideale Verdauungsspaziergang. Die Weglänge von über 14 km erstaunte manche – das lag wohl an den vielen informativen Stopps, die die Aufmerksamkeit von den Füßen ablenkte und erholsam zum Mitdenken aufforderte. WL BGerischer, Bilder MMartens


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Am 8.8. genau 8 Uhr starteten wir zu einer Tour ins Oberland. Eine große Gruppe Wanderer im gemischten Alter von bald 8 bis 88 Jahren sammelte sich auf dem idyllisch gelegenen Parkplatz unterhalb von Sohl. Dort befindet sich die Mitte des neu geschaffenen Flussperlmuschel Erlebnispfades. Da dieser für uns Wandersperken doch etwas zu kurz geraten war, schritten wir tapfer von Bildertafel zu Bildertafel nach links in den Rauner Grund nach Christiansreuth zur Muschelaufzuchtstation. Bei jeder kleinen Rast gab es Infos zum Thema. Danach schlugen wir einen großen Bogen hangaufwärts zur Waldquelle, kosteten das spärlich fliesende, deutlich nach Natur schmeckende Mineralwasser und durchquerten in einem finsteren, langen und aus Naturstein gemauerten Tunnel den Bahndamm der Eisenbahnstrecke. Weiter führte uns unser Weg durch den frisch vom Regen geduschten Wald nach Schwarzenbrunn und zum Hauptbahnhof von Sohl. Eigentlich ist es ja nur ein Haltepunkt, aber einer mit Geschichte. Die ist dort zu lesen und eine originelle Kostprobe der Mundart gibt es gratis dazu. Der Dorfteich mit Bänken und Holzkunst lud zur Rast. Wir hatten unseren Pfad wieder und brachten das Thema zu Ende. 30 Leute waren froh, mal in einer gemischten Leistungsgruppe zu wandern und die Ferienenkelkinder lockerten die ganze Sache zusätzlich auf. Eine dezentrale Einkehr folgte mit deftiger Speis` und labenden Getränken. Ich hoffe nur, es hat allen so gut gefallen wie mir. WL PeTr Bilder JLeuschner

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Mädelstreff am Do 25.07.2019 zum Rundgang durch die Weberhäuser

Die älteste Häuserzeile der Stadt Plauen, unterhalb vom Malzhaus, am Mühlgraben der Elster gelegen, das sind die Weberhäuser. Das ist kein neu erbautes Museumsdorf, das sind kleine Häuser in denen Handwerker vor Jahrhunderten lebten und arbeiten.
Geht man durch die Räume von Museum und Werkstätten, meint man, die Zeit ist stillgestanden.
Seit 2004, erzählte uns Frau Schier, zog neues Leben in die fast verfallenen Häuser ein. Man lernt dort etwas über die Stadt in besonderer Atmosphäre. Wir besuchten das kleine Museum und die Werkstätten, schauten in den Mühlgraben und kletterten steile Holztreppen hoch.
 Vielen Dank an Frau Schier vom UNIKAT.E.V. die mit uns diese historische Führung machte. ChristaT


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Wanderfahrt an den Cospudener See am 20.07.2019 einen Bericht findet ihr in der Fotogalerie oder HIER

Vereinstour am 11.07.2019 - Grenzgänger
Auf historischem Pfad, vom Dreiländereck bis in die Nähe von Trojmezi/Böhmen wanderten 12 Kurzstreckler. Entlang des Grenzflusses Regnitz wurde Bekanntschaft mit den ehemaligen Mühlen des Kaiserhammers, Hoffmannsmühle, Jakobsmühle und Hartensteinmühle gemacht. Informationstafeln gaben Auskunft über die frühere Mühlenromantik. Alte Mühlsteine, Grundmauern von diesen Gebäuden und der Mühlgraben waren zu sehen. Text und Foto W und GEschenbach

13 Wanderfreunde der Mittelstrecke machten sich von Nentschau aus auf in das Tal der Regnitz. Sie entsteht bei der Huschermühle und bildet bis zum Dreiländereck die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien. Unser Weg führte vorbei am legendären Nentschauer Bäcker in Richtung der unter Denkmalschutz stehenden Neumühle, weiter über Oberprex, vorbei an goldgelben Getreidefeldern zum Dreiländereck.
Am Dreiländereck laufen die Grenzen von 1844 am Mühlbach zum "Dreikönigreichs-Eck",  dem damaligen Königreich Bayern, Königreich Sachsen und Königreich Böhmen zusammen, heute Sachsen, Bayern, Tschechien.
Dieser Grenzverlauf wurde ab 1945 nach und nach zu einer unüberwindlichen Grenze verfestigt. Gemeinden, Grund und Boden der Bauern fielen dieser Teilung zum Opfer. Heute findet man hier einen Ort der Ruhe, Besinnung und Beschaulichkeit. Vom einstigen Gasthaus "Drei-Länder-Ecke" ist nur noch der Kellereingang zu erkennen.
Es ist aber auch ein Ort für ein gemütliches Picknick aus dem Rucksack, nach 6,5 km durchaus verdient. Und es ist erstaunlich was sich da so in den Rucksäcken verbirgt.
Schnell zusammengepackt, noch ein Beweisfoto gemacht und dann warten weitere 3 km Rückweg nach Nentschau zum Bäcker, an dem wohl keiner achtlos vorüberging.

Text und Foto: KK
Die 23 Langstreckler wanderten mit 'Wanderfreuden von der Grenze bei Ebmath durch Gettengrün, dem Geburtsort von Erich Ohser (e.O. Plauen). An der alten Schule, dem heutigen Domizil des Dorf- und Heimatvereins, wurde eine Trinkpause eingelegt, um auf dem folgenden Höhenweg die herrliche Aussicht besser genießen zu können. Vorbei an den alten Grenz- oder Zollhäusern, kamen wir an den Reiterhof Gettengrün, dessen Anlagen erst nach der Wende entstanden. Nun ging es der Grenz zu Tschechien  (Hranice/Roßbach) entgegen. An der historischen Stelle der "Grenzschänke" (heute ist leider nur noch die Grundmauern zu sehen) wurde eine kleine Rast eingelegt, ehe wir die Grenze überschritten. Unser nächstes historisches Ziel war die Absturzstelle eines englichen Bombers im März 1945 auf dem Gebiet von Hranice. Die siebenköpfige Besatzung verlor dabei ihr Leben. Von der tschechischen Regierung wurde hier eine Gedenkstelle eingerichtet. Weiter führte uns unser Weg durch Hranice in die Gaststätte an der Grenze, wo sich jeder Wanderer nach der 10 km langen Strecke stärken konnte. WL GWaldmann

weitere Fotos A Henkel und A Reichmann

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