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            Jahreshauptversammlung 2020  
 

Aktuelle Informationen aus dem Vereinsleben

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Vereinstour am 27.06.2020 - Endlich ging es wieder los.
13 gut gelaunte Kurzstreckler freuten sich, dass sie gemeinsam in unserer schöne Landschaft zur ersten Nachcoronatour starten konnten. In einem der reizvollsten Täler des Vogtlandes, im Kemnitzbachtal war Start. Unser Vereinsvorsitzender, Peter Tröger,  kam extra zur Begrüssung. Er informierte über jüngste Festlegungen des Vorstandes sowie über die anstehenden Vereinswanderungen.
An der Neumühle wurde bei beginnender Sommerhitze losgelaufen. Der naturbelassene Pfad führte in das schöne Tal des Kemnitzbaches. Saftiges frisches Grün, geschichtsträchtige alte Eichen am steilen Hang und munterer Vogelgesang sorgten für Naturgenuß und Idylle. Alles zum Pudelwohlfühlen. An einer alten Wegkreuzung des Grosszöbern-Flurweges, wo ein Sühnekreuz steht, gab es eine kleine Rast. Sie wurde genutzt für einige Informationen über das 12 km lange Tal mit der Quelle zwischen Mißlareuth und Grobau. Interessiert wurden die Informationstafeln über die Fauna und Flora in diesen Tal gelesen.
Aufmerksame Wanderer entdeckten am Wegesrand Stein- und Hexenpilze. Wanderfreund Klaus jubelte und sein Sammlerglück war nicht zu übersehen.
Stimmungsvoll wurde auf der anderen Seite des Bachtales zurückgewandert. An der Neumühle gab es einen Stopp an der Thermalquelle. Wanderfreundin Ingrid nutzte die Gelegenheit ihre Füße im Thermalwasser zu erfrischen. Für sie ein erquickendes Labsal. Im Brückenstübl  bei der Wirtin Judith war die verdiente Mittagsrast.
Die erste Tour nach einer längeren Pause für das Vereinswandern hinterließ viel Freude, Wanderspaß und schöne Wandererlebnisse. WL: WE

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Mädelstreff am 25.06.2020 -Stadtrundgang zur Geschichte der Heimatstadt
Endlich, nach längerer Corona-Pause konnten wir uns zum geplanten Stadtspaziergang durch die Oelsnitzer Unterstadt treffen.
Mit Herrn Dr. Schlick hatten wir einen kompetenten Kenner der Oelsnitzer Geschichte an unserer Seite. 
Vom Treffpunkt Persiluhr ging es vorbei an der Stelle, wo der Gerberbach in die Elster mündet. Dort entstand im 8.Jhd. die slawische Siedlung Olesnica. An der ehemaligen Jahnsmühle vorbei, über den Hohen Steg, führte uns der Weg nach rechts an der Bahn entlang. Unterhalb des Hohen Rang, auf dem das Schloss Gölnitzhof stand, erzählte Dr. Schlick von Bedeutung und Untergang des Schlosses und den Herren von Gölnitz. Weiter ging es durch den kleinen, hübschen Park, dort wo einst ein Werk der Plauener Gardine, die Englische, stand. Über die Elsterbrück, vorbei am alten Gerichtsplatz, die alte Bahnhofsstraße entlang, ging es zurück zum Ausgangspunkt.
Viel Wissenswertes und Neues über unsere Oelsnitzer Stadtgeschichte haben wir erfahren. Herr Dr. Schlick macht alles noch anschaulicher durch die  interessanten alten Stadtansichten die er zeigte.
Nochmals vielen herzlichen Dank von den Wandersperken. Christa Tröger; Fotos Joachim Leuschner

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Wir trauern um unseren Wandersperk Dieter Feig
Das Wanderherz von unserem Wanderfreund Dieter Feig hat m 23.04.2020 im Alter von 84 Jahren aufgehört zu
schlagen. Dieter war seit 6 Jahren Mitglied in unserem Verein. Es machte ihm viel Freude gemeinsam mit seinen Freunden der kürzeren Strecke unterwegs zu sein. Mit Begeisterung war er bei den Vereinswanderfahrten mit dabei. Hier interessierten ihn die intakte Natur und Landschaft und bei Exkursionen die Schönheit und Architektur der Städte. Auf den Wandertouren liebte er das Gesellige. Er war immer mit seinen Wanderfreunden im angeregten Gespräch. Seiner Familie unser herzliches Beileid. Wir werden Dieter stets in guter Erinnerung behalten. WoEs
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Dieter fühlte sich wohl in seiner Wandergruppe. Wir werden ihn auf unseren Touren vermissen.

Foto J. Leuschner

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Mädelstreff am 12.03.2020 - in der Bibliothek

Der Mädelstreff im Monat März fand im Zöphelschen Haus bei einer Buchlesung statt. Die Wandersperken stellten mehr als ein Drittel der Teilnehmer, so dass der Raum angenehm gefüllt war. Da die Familie Leuschner die Veranstaltung angeregt hatte, können wir uns das auch noch als gute Tat anrechnen.
Das Thema hatte es in sich: Lesung über Alfred Roßner - Lebensretter im Schatten der SS. Ein in Oelsnitz/ Vogtland, in der Schmidtstraße geborener Deutscher wuchs mit jüdischen Freunden auf, bewahrte sich im Faschismus seine Menschlichkeit, rettet Juden das Leben, wird verhaftet und verliert sein Leben 1943 in Polizeigewahrsam. Die näheren Einzelheiten stehen im Buch, können nachgelesen werden und allein die wenigen Textausschnitte und kurzen Erläuterungen zur Entstehung des Buches machen betroffen und ließen uns in tiefer Nachdenklichkeit den Heimweg antreten.
Die Autorin Hannah Miska zog uns mit überzeugender Sachkenntnis und gediegenen Vortrag in ihren Bann. PeTr
Bilder JoLeuschner (der junge Alfred Rosner, die Autorin Hannah Miska, die Zuhörer, vlnr)

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Vereinstour am 29.02.2020 - im Triebtal

10 Kurzstreckler waren wieder einmal in dem herrlichen Landschaftsgebiet zwischen Elster- und Triebtal unterwegs. Nach dem Start an der Barthmühle ging es entlang der Elster zur Elstertalbrücke mit den zwei gewaltigen Stockwerken. Es wurde an die 1846/1851 erbaute Ziegelbrücke und ihre bewegte Geschichte erinnert. Nach Unterquerung des Bauwerkes wurde ins Triebtal, dem Glanzstück der Umgebung gewandert. Da blieb fast kein Raum für den Weg. Besonders sehenswert war der Blick in das Durchbruchtal der Trieb. Beeindruckend für die Wandersperken waren die gewaltigen Felsblöcke, die in wilder Unordnung im Flussbett der Trieb lagen und oft dem Wasser den Weg versperrten. Auf dem weiteren schmalen Lehrpfad, bis nahe der Pyramidenwiese, so genannt nach einigen noch frei stehenden Fichten, veränderte sich der Flusslauf. Das Bett wurde breiter und das Wasser floss ruhiger dahin. Auf dem Rückweg zum Parkplatz wurden die vielen Sehenswürdigkeiten und Eindrücke nochmals in  Ruhe in Augenschein genommen. WL WE Bilder JoLeuschner

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Wo das Mittelvogtländische Kuppenland ans Ostvogtland grenzt, trafen sich 34 Wandersperken der langen Strecke oberhalb von Zobes, das den älteren Vogtländern durch den Uranbergbau, den die SDAG Wismut zwischen 1949 und 1964 betrieb, bekannt ist. 5031 t Uran wurden in diesen Jahren gewonnen, einige Reste des tauben Gesteins sind als die kegelförmigen, jetzt bewaldeten Halden bei Mechelgrün noch zu sehen. Über die Butterleithe wanderten wir abwärts bis zur Vorsperre bei Thoßfell, die dem Hochwasserschutz dient. Sorgen machen sich Anwohner dagegen über den geringen Wasserstand der Pöhl. Das liegt an den beiden regenarmen Sommern und dem nur 160 km2 großen Einzugsgebiet der Trieb, welche die Talsperre speist. Sie ist nun unser ständiger Begleiter, mal mäandernd, mal über ein Wehr sprudelnd, nahe bei der Hasenmühle oder ruhig durch das schöne, schon grüne Triebtal fließend. Der angrenzende Wald wies Schäden durch den Sturm „Sabine“ und Zeichen vom Befall durch den Fichten-Borkenkäfer auf. Beim Abstecher zum Glöckleteich bei Wetzelsgrün legten wir eine Rast ein, wanderten wieder abwärts, überquerten die Trieb und folgten dem Wanderweg, am Ziehteich vorbei bis zum Start- und Zielpunkt bei Zobes. Die Autos brachten alle zum Gasthof Schönau, dessen Personal uns mit typisch vogtländischem Essen und einer außerordentlich zügigen Bedienung begeisterte. WL BrGe, Bilder BrGerischer, AnHenkel

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Es war wieder mal eine Wanderung voller Wunder. Acht bis zehn Mittelstreckler wollten schon mit wandern, es ist ja Winter und die Wege bestimmt voll Schnee und Eis und Matsch und naja. Dann passierten die ersten Wunder. Der Februar hängte einen Tag dran und auf dem Parkplatz des Gasthauses Schönau waren wir plötzlich 22 Leute und ein kleiner Kerl im Kinderwagen. Der Wirt bekam große Augen ob der Menübestellung und wir nahmen unseren Teil des Jakobsweges flugs unter die Füße. Wir mussten uns sputen, denn die Langstreckler waren auch mehr geworden und wollten auch dort essen. Es wurde eine wunderschöne Runde um den "Schönen Berg" mit ordentlich Höhenmetern rauf zum Harzberg mit vielen schönen Ausblicken in die vogtländische Kuppenlandschaft. Bei den notwendigen Verschnaufpausen konnte der WL etwas zu Bergener Granit, Sandgruben, Uranbergbau und Kegelhalde Zobes, Textilgewerbe und Siedlungsgeschichte loswerden. Es muss schön gewesen sein, denn dort verschwanden oftmals Leutchen in Wald und Flur, vermutlich suchten sie weitere Wunder. Nachdem schon ein Schwinden der Kräfte zu bemerken war, rückten wir ins Wirtshaus ein. Die Bedienung war flott, das Essen war ja schon bestellt und schmeckte und dann geschah das letzte Wunder. Wir waren am Bezahlen, es kamen die ausgehungerten Langstreckler, wir konnten verschwinden und sie bekamen Platz. Das war gerade noch mal gut gegangen. Glück gehabt!!! WL PeTr

Wir trauern um unseren Wandersperk Roland Gerstner
Am 29.02.2020 verstarb im Alter von 71 Jahren unser langjähriges Mitglied. Seit 10 Jahren nahm er aktiv an unseren Wanderungen und am Vereinsleben teil. Roland hinterläßt nicht nur in seiner Familie, sondern auch in unserem Wanderverein eine große Lücke. Besonders seine ausgeprägte Hilfsbereitschaft wird uns vor allem bei unseren öffentlichen Wanderungen - SSW- sehr fehlen. Seiner Familie unser herzliches Beileid.
Im Bild rechts: Im Einsatz am Kontrollpunkt zur SSW
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Mädelstreff am 27.02.2020 - Einmal zu Fuß über die Alpen

Am 27.02.2020 trafen sich 19 Frauen im Vereinszimmer um einen Diavortrag von Andrea Reichmann zu erleben.
Weitwandern über die Alpen, von Gmund am Tegernsee bis nach Sterzing in Südtirol in 7 Etappen oder vom Bier zum Wein.

Bei Kaffee und sehr guten Plätzchen, die uns Christa Tröger extra nach italienischer Art gebacken hatte, erzählte ich von diesem einmaligen Abenteuer und Erlebnis. Mit vielen Bildern und meinen persönlichen Eindrücken konnte ich die einzelnen Etappen erläutern. Schön war, dass einige Mädels Orte  und Gegenden wieder erkannten, ob nun den Achensee mit der Gaisalm, Pertisau oder Fügen und Hochfügen.  Bei diesem Abenteuer wurde uns Wanderern schnell bewusst, wie fix das Wetter umschlagen kann. 30 Grad beim Start in Gmund, danach erlebten wir Regen in Fügen und Schnee in Hochfügen. Im Zielort Sterzing begrüßten uns dann sommerliche Temperaturen. Wandern auf 2200 m Höhe und Schnee bedeckte Berge. Einfach der Wahnsinn.
Für die Anwesenden war es ein schöner, fesselnder Vortrag (Christa Tröger). Ich habe sehr gerne und mit viel Freude über mein Abenteuer "Alpenüberquerung" gesprochen. Es würde mich sehr freuen, wenn ich bei einigen die Neugier und Lust auf Weitwandern geweckt habe. Es müssen ja nicht gleich die Alpen sein. Auch in unserer Region bieten sich solche Möglichkeiten. Der Malerweg, Kammweg oder der Vogtlandpanoramaweg. 
Ich wünsche allen, die es wagen wollen, viel Erfolg und Wanderlust. A . R.

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Unsere Andrea Reichmann berichtete von ihrer Alpenüberquerung und gab dabei den anwesenden Mädels mit einem Diavortrag Einblicke in die Welt der Alpen und ihre eigene Gefühlswelt.

Ganz großartig gemacht.

Danke Andrea!!!!

 

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