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            Jahreshauptversammlung 2019  
 
Aktuelle Informationen aus dem Vereinsleben

 

Osterhasentour am 13.04.2019

Die Osterhasentour des Vereins war ein erneutes Wandererlebnis für die Kurzstreckler. Bei gutem Wanderwetter ging es auf historischem Pfad (Kammweg, Vogtländischer-Panorama-Weg) immer in der idyllischen Talaue
des Tetterweinbaches entlang. Die Bachwiesen waren im jungen Grün, Buschwindröschen frohlockten als Frühlingsboten und die zarten Blättchen der Brunnenkresse am Bachufer kündeten die nahe Kräuterzeit an. An einer
Stelle, wo der Tetterweinbach überquert werden konnte, wollten die Wanderfüsse unbedingt auf den ehemaligen Bahndamm der Eisenbahnstrecke Roßbach (Hranice) - Adorf, wo nach 1945 kein Zug mehr gefahren ist. Auch
da war ein schönes Laufen. Die Wanderer erfuhren auf dem Weg einiges über die Geschichte der Eisenbahnstrecke. Nach 5km-Streckenlänge war das Ziel, wo der Osterhase wartete, erreicht. WL WE
Die Wanderer der Mittleren Strecke hatten zur Osterhasenwanderung den Tetterweinbach fast ständig im Blick. Entspringend bei Hranice (Roßbach) mäandert er in dem von ihm geschaffenem Bachbett gemütlich dahin. So war es naheliegend, eine Bahnlinie (1906) zu erbauen, die Leute von Adorf über Freiberg- Hranice – nach Asch brachten – von den Vogtländern liebevoll als „Roßbacher Mockel“ bezeichnet. Am 15.04.1945 bombardierten die westlichen Alliierten die Leubethaer Brücke und den Zug, es gab sieben Tote. Die Strecke wird heute nur noch zwischen Hranice und Eger betrieben. Der Bach war Heimat für Flussperlmuscheln. Die Wanderer erfuhren etwas
zur staatlich kontrollierten Perlenfischerei, die dem kurfürstlichen Hof in knapp 100 Jahren etwa 11300 Perlen brachten. 1954 vernichtete ein verheerendes Hochwasser die Muschelbänke und danach trug die Intensivierung der Landwirtschaft dazu bei, dass die Forellen und Äschen als Wirte für die Muschellarven nicht mehr genug Sauerstoff fanden. Vom Tal unter dem Viadukt der Bahn wanderten wir bis zu den Arnsgrüner Grenzhäusern, wieder ins Tal bis zum Bahndamm und von dort nach Freiberg und zum Garten unserer Vereinsmitglieder Müller M. + G. Dort war der Empfang für die Wanderer aller Strecken mit Verpflegung und Spaß mit dem Osterhasen. Auch von der Mittleren Strecke waren fünf Wanderer hier seit früh engagiert. WL BG

Vom Ausgangspunkt Martinas und Gerhards Garten ging es für die Langstreckler am Tetterweinbach in Richtung Arnsgrüner Grenzhäuser und weiter zum Zeidelweidetal auf einer sehr schön naturbelassenen Strecke.
Von hier begaben wir uns über die Arnsgrüner Höhe und Bahndamm (ehemals Mockel Bahn) zurück zum Ausgangspunkt und erreichten nach 12 km den herrlich geschmückten Garten, wo seitens einiger Wanderfreunde das Osterfest sehr schön vorbereitet war. Dafür unser herzlicher Dank. Auf der Wanderung konnten wir wieder einen Gast begrüßen und es herrschte eine fröhliche Stimmung. WL WS Fotos Joachim Leuschner, Brigitte Gerischer, Andrea Reichmann

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Wanderauftakt am 06.04.2019 in Tschechien

Eine zahlenmäßig kleine Delegation der Wandersperken beteiligte sich an der Frühlingswanderung „Von Horny Slavkov nach Loket” . Über knapp 15 km ging es vom Start an der der Kirche zum Marktplatz von Horny Slavkov und danach bis nach Loket. Bei herrlichem Wanderwetter wurden die zahlreichen, meist vogtländischen Wanderer, von einem ortskundigen Wanderleiter, der wunderbar deutsch sprach, begleitet. Durch eine abwechslungsreiche Natur und viele schöne Ausblicke auf die Umgebung des Eger-Flusslaufes erreichten die Wanderer die wünderschöne Stadt Loket. Sie war das Ziel und der erlebnisreiche Höhepunkt des Tages.

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Vereinstour am 30.03.2019 in das Plauener Umland

Von der Sperkenstadt Oelsnitz sind es nur wenige Kilometer in unser heutiges Wandergebiet Lottengrün-Zaulsdorf-Droßdorf. Für die 23 Kurzstreckler war das Terrain nicht weiter bekannt gewesen.
Von Lottengrün ging es über grüne Fluren, durch Waldgebiete und immer wieder gab es gute Fernsicht in verschiedene Richtungen der vogtländischen Heimat. Nach etwa der Hälfte des Weges wurde das Quellgebiet des Hainbaches erreicht. Da wo wir ihn überquerten, war er noch ein schmales  aber schon fließendes Bächlein.
Auf dem Radweg nach Lottengrün wurde an die Geschichte der Eisenbahnlinie Oelsnitz - Falkenstein erinnert. Kurz vor dem Ziel der Tour gab es Aufmerksamkeit für die schön, mitunter rustikal, gestalteten Vorgärten. Freudig wurden die Frühblüher und die schon an einigen Stellen gelbblühende Forsythie in Augenschein genommen. Vorstandsmitglied Birgit Haymann fungierte als engagierte Wanderleiterin. Knapp 7km standen am Ende der Tour zu Buche. WL:WE Bilder Joachim Leuschner

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Am vorletzten Tag des Monats März, einem sonnigen Sonnabendmorgen, trafen sich 18 wackere Wandersperken vor der Wackerbud in der Plauener Ost. Unser Weg führte durch gepflegte Gartenanlagen vorerst immer nur aufwärts. Zuerst erreichten wir den Galgenberg und hatten schöne Blicke auf Plauen und das neue Baugebiet an der Eiche und dann erklommen wir den Kemmler. Herrlich!!
Schöner Rastplatz, hoher Turm, prima Rundsicht - was will man mehr. Weiter ging es an der Waldesruh vorbei Richtung Tauschwitz und dann wieder den Reusaer Wald querend zum Waldhaus. Speis und Trank mundeten vortrefflich und die restliche Strecke wurde guten Mutes auch noch bewältigt. Nicht nur die Landschaft war beeindruckend, sondern auch die ausgezeichnete Stimmung in der bunt zusammengewürfelten Truppe. Dank an alle! WL PeTr; Bilder Andrea Reichmann
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Mädelstreff am 28.03.2019 "Zum Kindsmord in Schöneck"
Es ist nicht leicht bei Dunkelheit und kaltem Nieselregen am Abend den gemütlichen Platz auf dem Sofa zu verlassen. Wir trafen uns trotzdem  zur Buchpräsentation im Zöphelschen Haus. 
Sigfried Martin und Andrea Harnisch brachten uns die Ereignisse und Hintergründe aus dem Jahr 1715 in Schöneck näher. In der damaligen Pfarrersfamilie geschah ein Kindsmord der nie gesühnt wurde. Die Ereignisse hat die 2016 verstorbene Autorin Wibke Martin recherchiert. Es sollte daraus ihr neuer, historischer Roman werden.
Unter dem Pseudonym Mara Nock erschienen von ihr "Die Drahtmutter" und unter ihren Namen der Roman "Das Halsgericht von Schöneck". Christa Tröger

Vereinstour am 21.03.2019 in das östliche Vogtland

20 Kurzstreckler begaben sich von der Wernesgrüner Bierbrauerei auf den Weg Richtung Steinberg. Der Berg war eigentlich das Ziel. Der Wanderweg war aber wegen Sturmschäden nicht begehbar. Hinzu kam, dass der Forst an diesem Tag mit der Aufräumung begann. So wanderten wir am sonnigen Waldrand entlang. Christel Unger nutzte eine Rast und spendierte etwas Leckeres. Von der Höhe bot sich eine ausgezeichnete Sicht u.a. hinüber zum 794m hohen Kuhberg. Es wurde an die Freunde der mittleren Strecke gedacht, die wohl gerade bergan kraxelten. Für wenige Kurzstreckler war der Ortsrundgang durch Wernesgrün interessant. Im Brauereigelände gab es Einiges zu sehen. Der historische Taubenschlag, die Pferdeställe der Brauereipferde, die sich wie bestellt zum Fotografieren im Freigehege aufhielten. 2 Pkw-Besatzungen fuhren nach der Mittagsrast auf den 659m hohen Steinberg. Da war der hölzerne Aussichtsturm der Anziehungspunkt. Bei dem Superwetter mit fantastischer Fernsicht kamen die Ausflügler voll auf ihre Kosten. WL: WE 6 km


Das Wandergebiet für 21 Wandersperken der Langstrecke liegt im Kontaktbereich zwischen dem Kirchberger und dem riesigen Eibenstocker Granitblock. Der hier vorkommende Quarzsand und das Holz waren die Grundlage für den Betrieb einer Glashütte, für die die Gebrüder Schorer 1436 das Recht erhielten, damit aber auch das Recht, Bier zu brauen. Dass dieses Bier eines Tages Weltruf erlangte, lag an dem sehr weichen Wasser über dem Granit und dem Ausbau der Brauereien durch die Familien Günnel und Männel Ende des 18. Jh.
An der historischen Fassade der Wernesgrüner Brauerei begann die Wanderung und führte zum Gedenkstein von Andreas Schubert. Als achtes Kind  eines Tagelöhners geboren kam er durch einen glücklichen Zufall zu reichen Pflegeeltern nach Leipzig. Er studierte Maschinenbau und Bauwesen, wurde mit 24 Jahren bereits Professor und konstruierte die erste deutsche Lokomotive, die ersten beiden Elbdampfer und berechnete die Statik der Göltzschtal- und Elstertalbrücke. An den Hahnenhäusern erfuhren die Teilnehmer die dramatischen Ereignisse, die sich während des 30-jährigen Krieges hier abgespielt haben. Der Aufstieg zum Kuhberg (794m/NN) gestaltete sich stellenweise beschwerlich, da der Sturm „Eberhard“ (9.3.19) keine Rücksicht auf den EB – Wanderweg genommen hatte. Am Kuhberg erfuhren die Wanderer einiges zur Königlich-Sächsischen Triangulierung (1862-92) zwecks Vermessung des Landes, von der noch eine Säule zeugt.
Nach der Turmbesteigung begann der Abstieg Richtung Rothenkirchen und Wernesgrün. Das herrliche Wetter und die frühe Jahreszeit erlaubten das Wandern auf samtweichen, elastischen Wiesen querfeldein. WL BG

13 Mittelstreckler starteten in Rothenkirchen einem der 3 Orte der Gemeinde Steinberg und genossen auf ihrer 10 km Tour das herrliche Frühlingswetter und den sehr gut zu bewältigenden Weg. Das von dichten Fichtenwäldern geprägte Areal rund um den zweithöchsten der Kuhberge Deutschlands bot neben Restschneefeldern auch romantische Wasserläufe und Wasserspeicher. Auf gut gekennzeichneten Wanderwegen begleiteten uns eine längere Strecke ein Zitronenfalter und die verheerenden Auswirkungen des Märzsturmes. Der Aufstieg zum Gipfel des Kuhberges mit Triangulationspunkt und modernem Gittersendemast für Mobilfunk war kurzzeitig schweißtreibend und anstrengend. Das Mittagessen im Kuhberghotel schmeckte in uriger Umgebung sehr lecker. Der Abstieg zum Parkplatz ließ sich nach der Stärkung locker bewältigen, und am Parkplatz waren die Sperken recht zufrieden mit einer schönen Wanderung in einem uns weniger bekannten Teil des Vogtlandes.

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Große Ehrung für Günter Waldmann

Im Landratsamt zeichnete Landrat Rolf Keil am Mittwoch, 13.03.2019, verdienstvolle Funktionäre, Trainer und Übungsleiter für herausragende Aktivitäten aus. Günter Waldmann, seit dem 27.09.2007 Mitglied der Wandersperken, war einer der Geehrten. Günter ist ein sehr engagierter Wanderer, der über viele Jahre durch seine Aktivitäten, Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit unserem Vereinsleben immer starke Impulse gegeben hat.
Als ausgebildeter Wanderführer ist er einer unserer Aktivsten. Seine Wanderrouten bereitet er akribisch vor. Er vermittelt viel Wissenswertes den teilnehmenden Wanderfreunden über die Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten in dem jeweiligen Wandergebiet. Günter Waldmann wurde im Jahre 2015 mit der Ehrennadel in Silber des LSB geehrt. Herzlichen Glückwunsch von allen Wandersperken. Bild Kathrin Hager

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