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Aktuelle Informationen aus dem Vereinsleben |
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5. Vereinstour am 22.03.2025 - Die Elster von ihrer schönsten Seite - wild und romantisch
Die 15 Kurzstreckler waren schon erwartungsvoll, was sie im Wandergebiet sehen und erleben werden. In der Siedlung Rentzschmühle wurde gegenüber der ehemaligen legendären Gaststätte mit Spiegelsaal und immer vollem Haus, gestartet. Im Ort gab es eine Mahl-, Brett-, Walk- und Oelmühle, das war noch richtige Mühlenromantik. Als bemerkenswertes Beispiel alter Volksbauweise des 18, Jh. machte das Haus mit Fachwerkgiebel auf sich aufmerksam. Nun endlich ging es auf dem Panoramaweg entlang des Elsterflusses und der Bahnlinie Plauen - Greiz in das LSG und NSG Steinicht, dem Glanzstück der Tour. Es ist das romantischste und attraktivste Gebiet, was die Weiße Elster bis zur Mündung in die Saale durchfließt. Man kam aus dem Staunen über so viel Beeindruckendes in dieser Felsenlandschaft nicht heraus. Der über 60 m hohe Nelkenstein, wo der Klettersport seine Heimstätte hat und die anderen mächtigen Felsen wie der Uhustein, Dornbusch, Teufelskanzel, der Turm und weitere interessante Felsensteinformationen faszinierten. Der Uhu, der hier schon seit früheren Zeiten brütet, soll sich jetzt einen anderen Felsen gesucht haben. Wir kamen auch an eine 30 m breite Aue. Die Elster hat es hier unmittelbar mit den im Wasser herumliegenden Felssteinen zu tun. Dadurch konnten einige Strudeltöpfe im Wasser beobachtet werden. Eine Wasseramsel saß auf einem Stein und erfreute die Fotografen. Auf der schönen Tour ist die Felsenlandschaft eine Augenweide für sich. Bis weit in das 19, Jh. hinein war das Steinicht eine nahezu unzugängliche Felswildnis. Jetzt sind auch wir vom Wanderverein froh und glücklich, dass wir in diesem einmaligen herrlichen Naturort wandern können. Viel Freude gab es über die Frühlingsboten, wie den Veilchen und Anemonen. Der Buchfink, der vor uns auf einem Ast saß, stimmte in das etwas verhaltene erste Vogelgezwitscher froh mit ein. Das was wir von der Landschaft und vom Wasser gesehen und wahrgenommen haben war eine anschauliche Bereicherung dieser Vorfrühlingstour.
WL: WE, Foto: Jo |
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An der wilden Weißen Elster …
… so lautete das Thema der Wanderung am Sonnabend, dem 22. März 2025. Damit ist der Abschnitt der 257 km langen Weißen Elster gemeint, wo der Fluss sich sein Bett zwischen Jocketa und Elsterberg durch das sehr witterungsbeständige Diabasgestein seit Ende des Tertiärs vor etwa drei Millionen Jahren gegraben hat. Ergebnis ist ein sehr reizvolles Tal, das stellenweise nur 50 m breit und von steilen Felsen umrahmt ist, wo einige als Kletterfelsen bei den Fans dieser Sportart bekannt und berühmt sind. Steine, die der Erosion durch den Fluss widerstanden haben, werden lustig vom Wasser umplätschert und sind beteiligt an dieser reizvollen Landschaft. Da der Wanderweg nur rechts der Elster führt, nutzten die 16 Wandersperken der Mittleren Strecke die Vogtlandbahn ab Elsterberg, um an den Beginn der knapp 8 km langen Wanderung ab Barthmühle zu gelangen. Diese führte an der Rentzschmühle – einer kleinen Siedlung von 19 Häusern, von denen einige zu Thüringen, die anderen zu Sachsen gehören – vorbei ins NSG Steinicht, das durch seltene Farne und Samenpflanzen am Gestein bei Botanikern bekannt ist. Danach wurde die Elster in einer breiten Talaue zum langsam fließenden Fluss, der von Stockenten und an schmaleren Stellen auch von Bibern besiedelt wird. Nach einem Anstieg entlang des Reiterstegs führte der Weg wieder abwärts nach Elsterberg, wo unsere Autos brav gewartet haben. In der idyllisch gelegenen „Gippenschänke“ erwartete uns das Mittagessen und ein entspannter Abschluss der ersten Frühlingswanderung in diesem Wanderjahr. Wanderleiter und Bilder: BGerischer |
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Am 22.03.2025 starteten die Wandersperken Oelsnitz mit einer Wanderung im Tal der wilden Weißen Elster in den Frühling.
22 Wanderfreunde der langen Strecke trafen sich in Elsterberg zum Start ihrer Tour.
Vom Parkplatz wanderten wir zuerst hoch zur Burgruine Elsterberg. Erbaut wurde diese vor 1225. Bewohnt wurde diese bis ca. 1780 von verschiedenen adligen Familien. Danach verfiel sie immer mehr.
2016/17 drohte die gesamte Anlage buchstäblich auseinanderzufallen. 2018 wurde durch die Möglichkeit, Fördermittel aus verschiedenen Töpfen zu erhalten, genutzt und die Burgruine gründlich saniert.
Heute ist sie ein Schmuckstück und wird zu Feiern, Festen, Hochzeiten und Treffen genutzt. Lustig ist das Skelett im Hungerturm.
Von der Burgruine führte uns der Weg durch die Stadt vorbei an der Kirche, dem Rathaus und dem schönen Marktplatz.
Der Aufstieg hoch zum Kriebelstein hat von uns allen schon einiges gefordert an Kraft. Oben angekommen gab es eine ausgiebige Rast und Erholungspause. Am Kriebelstein gibt es einen Stempelkasten und dieser wurde rege genutzt für die Wanderhefte.
Nach dem Abstieg bogen wir in ein schönes Mischwaldgebiet ein, rechts unter uns fliest die Weiße Elster. Von da an ging es meistens im Gänsemarsch bis runter an den Fluss. Plötzlich und unerwartet kommt uns die mittlere Gruppe entgegen. Die "Arbeit" der Biber und das Ergebnis am Elsterufer waren beeindruckend.
Der Wendepunkt für unsere Wandergruppe war an der Rentzschmühle. Von da an wanderten wir auf der gegenüberliegenden Uferseite der Weißen Elster zurück nach Elsterberg. Wir mussten auch einige Male über und durch umgefallene Bäume klettern oder kriechen.
Am Ortseingang Elsterberg angekommen wanderten wir noch einmal ein kurzes knackiges Stück bergauf bis zum Bismarkdenkmal. Nun noch wenige Meter durch den Ort und wir beendeten unsere Tour an unserem Startpunkt.
Die Wanderung in den Frühling war die erste in diesem Jahr mit mehr Kilometern als im Winterprogramm und am Ziel waren viele dann doch ganz schön geschafft. DANKE an alle und ich hoffe, das war dann die versprochene und erhoffte wildromantische Tour!!!
Wanderleiter AReichmann, Bilder AHenkel |
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Mädelstreff am 13.03.2025 - wie ein Brot entsteht |
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Mitgliederversammlung der Wandersperken am 06.03.2025 in Oberhermsgrün
Wandersperken legten 2024 rund 10.490 km zu Fuß zurück und das ist eine enorme Leistung!
Am 06.03.2025 trafen sich 68 Vereinsmitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung im Saal des Gasthofes Vogtlandklause in Oberhermsgrün. Unser Vorsitzender Ulrich Müller begrüßte alle Anwesenden herzlich und lud zunächst zu einer genüsslichen Runde Kaffee & Kuchen ein. Versammlungsleiter Günter Nävie bat anschließend unseren Vorsitzenden, über das vergangene Wanderjahr zu berichten. 2024 war wieder ein erfolgreicher Abschnitt im Vereinsleben der Wandersperken, so Ulrich Müller. Eckpfeiler der Vereinsarbeit waren 21 Wandertouren mit einer Teilnehmerzahl bis zu 60 Wandersperken, die 21. Schöneck-Schilbach- Wanderung, die Wanderwoche in Kärnten, die Winter-Wandertage in Schöneck und vieles mehr. Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen und engagierten Wanderleiter und Vereinsmitglieder. Nach dem Finanzbericht und dem Bericht der Kassenprüfung wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Für die Pflege unserer Homepage über viele Jahre dankten wir Rainer Petzold mit einem Präsent. Allen weiterhin ein gutes Wanderjahr bei bester Gesundheit, viel Freude und Elan für die vor uns liegenden Aufgaben, Wanderungen, Wanderfahrten und Veranstaltungen. Text PLorenz, Fotos JLeuschner |
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4. Vereinstour am 22.02.2025 - Raitschin - nicht nur der kulinarische Höhepunkt
Langstreckler mit 26 Teilnehmern und Wanderleiter AMennel, Fotos AHenkel |
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Mittelstreckler - 17 Teilnehmern und ein Hund - WLeiter REckstein/WScherzer Foto PLorenz und WScherzer
Start und Ziel unserer Rundtour war der Gasthof der etwa 50 Seelengemeinde Raitschin. Der Ort wäre von totaler Unbedeutsamkeit geprägt, wäre er nicht eingebettet in die herrliche vogtländische Natur und könnte es nicht auf eine Gastwirtschaft seit 1898 verweisen, die auch heute noch zu den beliebtesten des Vogtlandes gehört. Beides zu ergründen wanderten wir auf Wald- und Wiesenwegen und erreichten bald Osseck am Wald. Ein kleines Dorf mit größerer Geschichte. Besonders die Geologie mit den Kalkvorkommen und die Funde aus der Hallstattzeit (750 bis 450 v. Chr.) eines Gräberfeldes sind mit dem Namen der kleinen Gemeinde verbunden. Durch die Witterung der Vortage war der Weg teilweise leicht vereist, aber mit der nötigen Sorgfalt und ohne Zwischenfälle konnten wir uns nach 8 km Frischluftbetankung auf die leckeren Speisen der Gaststätte freuen. Nicht nur unsere Mittelstreckler, sondern die beiden anderen Wandergruppen bestätigten Freundlichkeit und das mundende Mahl. Vielen Dank, es hat wieder einmal allen gut gefallen. |
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Kurzstreckler mit 17 Teilnehern und WLeiter PTröger, Foto JLeuschner
Wir sind am Samstag mit 17 Teilnehmern der KS pünktlich in das Gasthaus Raitschin zum Mittagsmahle eingerückt, wurden gut bedient, haben vorzüglich gespeist, auch getrunken und uns zwei Stunden dabei angeregt unterhalten. Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen - gewandert sind wir ja auch vorher noch. Wir haben Kirchgattendorf erkundet, etwas zur Geschichte erfahren, aus berufenem Munde in der wunderschönen Kirche verschiedene Aspekte zur Bedeutung und Innenausstattung gehört und uns dann auf den Weg gemacht, Schloßgattendorf zu erreichen. Der kalte Wind setzte uns zu, das Schloßhotel konnte uns nur bedingt begeistern und dann wurde es für unseren Limosinenservice Zeit, die ganze Bagage zum Wirtshaus zu schaffen. Scheee wars! ! WL PeTr |
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3. Vereinstour der Mittelstrecke von Oelsnitz nach Süßebach am 13.02.2025
8 Wanderfreunde der mittleren Gruppe trafen sich zum Nachholetermin, um die Wanderung rund um Süßebach in Angriff zu nehmen.
Wir starteten im dichten Nebel und die schönen Aussichten, die diese Wanderung eigentlich bietet, waren leider nicht möglich.
Im Laufe des Vormittags wurde es etwas besser und wir konnten eine schöne Winterwanderung genießen. Leise rieselte der Schnee und der Wald zeigte sich von seiner romantischen, winterlichen Seite. Eine schöne Runde und einige Wanderfreunde, die selbst schon lange mit dem Verein unterwegs sind, lernten neue Wege in der näheren Umgebung kennen.
Einen gemütlichen Abschluss fand die Wanderung nach 9 km im Gasthaus Süßebach mit einem guten Essen. Vielen Dank an das Team für die freundliche Bewirtung.
Wl AReichmann, Bilder AReichmann
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Kurzstreckler auf Geschichtstour in Wiedersberg am 13.02.2025
Nebel und leichter Schneeregen waren die Begleiter bei der kleinen Tour der 9 Kurzstreckler.
Das Wandergebiet war Wiedersberg mit seiner historischen Burgruine. Beim Rundgang war eindeutig festzustellen, dass der Ort und die Burg auf viel Geschichte verweisen können. Nach dem Anstieg wurde sich an der Informationstafel ein erster Überblick zur Geschichte des Bauwerks verschafft. Sehenswert der noch gut erhaltene Torturm, früher der einzige Zugang zur großen Kernburg. Bei Ausgrabungen 1939 wurden Scherben aus dem 11./ 12. Jahrhundert zu Tage gefördert.
Danach ging es auf dem gut begehbaren Flurweg zum Ortsausgang Wiedersberg. Entlang des Feilebaches gab es weiter geschichtlich interessante Gebäude zu sehen. Die Kirche aus der Zeit des 18. Jahrhunderts und der Treppenturm vom ehemaligen Herrschaftshaus im Dorfkern waren weitere Anlaufpunkte. Hauptaugenmerk galt dem alten historischen Gasthof, ein Juwel der echten Heimatkunst. Ein Schmuckstück sind die alten Fensterläden mit den prächtigen Bauernmalereien. Kein geringerer als Herman Vogel hat das Gasthaus im Bild festgehalten und zwar im Märchen "Von einem der auszog das Fürchten zu lernen" in der illustrierten Ausgabe der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen.
Die frische Luft, besonders auf der Höhe, die Bewegung und das wertvoll geschichtlich Sehbare hat die Tour hoch interessant gemacht und wird in guter Erinnerung bleiben.
WL W. Eschenbach, Foto Jo |
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3. Vereinstour von Oelsnitz nach Süßebach am 06.02.2025
Leider hatte das Wetter an diesem Tag keine Schokoladenseite aufgelegt und so entschlossen sich unsere Mittel- und Kurzstreckler ihre Tour wegen Glatteis auf einen anderen Termin zu verschieben.
Wanderung der „Langen Strecke“ mit 22 Teilnehmern von Oelsnitz nach Süßebach am 06.Febr. 2025. Wie sollen da genügend Kilometer für die „Lange Strecke“ zusammenkommen, ohne alles zurück zu laufen? Da gab es einen Tipp vom Wanderpaar Martens: Wenn man vom Elsterparkplatz am Bad den Wiesenweg Richtung Görnitz geht, kann man einen nur Insidern bekannten Pfad, beim Görnitzbach, runter zur Elster und an ihr rechts weiter bis Dreihöf gelangen! Dort war es eine Herausforderung an diesem Tag mit knapp über Null, aber gefühlt weit darunter eine glatt betonierte Bahnstrecke mit gefrorener Feuchtigkeit zu überqueren. Nun nutzten wir die Wiesen- und Laubränder, um den Tücken des Wetters zu entgehen. Richtung Oelsnitz gings aufwärts zurück zum „Paul Apitzsch-Blick“. Dessen Wirken während des Nationalsozialismus als Wanderfreund ist uns bekannt durch sein Buch „Wo auf hohen Tannenspitzen“. Er bekundete in diesem Buch jedoch keine Abkehr vom Nationalsozialismus und deshalb wurde es zu DDR-Zeiten nicht verlegt. Erst kurz nach der Wende gab es eine neue Auflage dieses Werks, als Grundlage für viele Wanderbücher. Vorbei kamen wir am Hasenpöhl mit dem ehemaligen „Eifelturm“ von Oelsnitz, den man wegen eines notwendigen Anstrichs lieber gegen ein paar inflationäre Reichsmark abreißen ließ. Schafshäuser, dann abwechselnd – E 3 – Kamm – VPW- Jakobs-Weg – alle ignorierend, ging es auf insgesamt 11 km geheimen Wegen nach Süßebach, wo sich der Gasthof bereits auf uns vorbereitet hatte. WL Brigitte Gerischer, Fotos AHenkel |
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